Reisebericht über unsere Reisen nach Irland - Tully Cross, Connemara Loop von Tully Cross zur Glassillaun Beach, Wanderung auf den Diamond Hill, Kylemore Abbey, Loch Na Fooey

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Monika  &  Klaus

www.klamonfra.de

Reisebericht über unsere Reisen nach Irland auf die grüne Insel

2. Teil des Reiseberichts - Tully Cross, Connemara Loop, Kylemore Abbey, Wanderung auf den Diamond Hill, Aussichtsberg Cregg

Der Norden der Connemara

Panoramaaufnahme Kylemore Lough und Maumturk Mountains

Panoramaaufnahme Kylemore Lough und Maumturk Mountains




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Der kleine Ort "Tully Cross"

Reetdach

Reetdach

Reetgedeckte Häuser in Tully Cross

Reetgedeckte Häuser in Tully Cross

Reetgedeckte Häuser in Tully Cross

Reetgedeckte Häuser in Tully Cross


In Tully Cross, einem winzigen Dorf in Connemara, stehen ein paar hübsche, reetgedeckte Häuser im landestypischen Stil. Vor allem aber lohnt sich ein Abstecher, da in der Ortsmitte "Paddy Coyne's Pub", liegt, ein sehr altes Wirtshaus, in dessen Innerem die Wände und Decken mit Bildern, Fotos und vor allem Werbeplakaten von "Guiness" tapeziert sind.

Paddy Coyne's Pub

Paddy Coyne's Pub


Connemara Loop von Tully Cross nach Glassillaun

Lettergesh Beach und Mündung des Culfin River vor dem Mweelrea (814 m)

Lettergesh Beach und Mündung des Culfin River vor dem Mweelrea (814 m)

Typische Landschaft bei Tully Cross auf dem Connemara Loop

Typische Landschaft bei Tully Cross auf dem Connemara Loop


Bei diesem Rundweg findet man traumhafte, ruhige Strände im Nordwesten Connemaras.

Wenn man von Letterfrack nach Tully Cross gefahren ist, biegt man in Tully Cross nach rechts auf den "Connemara Loop" ab. Diesen Loop kann man auch bereits direkt hinter Letterfrack beginnen. Dabei macht man noch einen zusätzlichen Bogen durch eine einsame, typisch irische Landschaft, und kommt letztendlich aus Richtung Norden nach Tully Cross.

Lettergesh Beach

Lettergesh Beach

Mündung des Culfin River von der Straße aus gesehen

Mündung des Culfin River von der Straße aus gesehen


Der "Connemara Loop" ab Tully Cross führt nach kurzer Zeit an der Küste entlang, wo man immer wieder tolle Ausblicke auf das Meer hat. In Culfin findet man einen kleinen Parkplatz und kann über einen riesigen Strand (Lettergesh Beach) bis zur Mündung des Culfin River wandern. Fährt man den "Connemara Loop" ein kleines Stück weiter, hat man von der Straße ebenfalls einen schönen Blick auf die Mündung des Culfin Rivers.

Mündung des Culfin River vor dem Mweelrea (814 m)

Mündung des Culfin River vor dem Mweelrea (814 m)

Glassillaun Beach

Glassillaun Beach

Austernfischer an der Glassillaun Beach

Austernfischer an der Glassillaun Beach


Kurz danach geht links eine schmale Straße nach "Scubadive West" und einem traumhaften, halbrunden Strand, dem "Glassillaun Beach" ab. Hier lohnt sich ebenfalls ein längerer Aufenthalt um am goldenen Strand spazieren zu gehen.

Glassillaun Beach

Glassillaun Beach

Lough Muck

Lough Muck

Rhododendren am Lough Fee

Rhododendren am Lough Fee


Der "Connermara Loop" führt dann noch an dem schön gelegenen "Lough Muck" und "Lough Fee" vorbei, bevor man dann die N59 erreicht.

Lough Muck

Lough Muck


Aussichtsberg Cregg (297 m)

Tolle Aussicht von der Straße auf den Lough Nahillion und hoch zu den Bergen

Tolle Aussicht von der Straße auf den Lough Nahillion und hoch zu den Bergen

Hochmoor und Schafe vor dem Diamond Hill

Hochmoor und Schafe vor dem Diamond Hill

Schafe sieht man auf dieser Tour überall

Schafe sieht man auf dieser Tour überall


Einen überraschend schönen und einsamen Aussichtsberg entdeckten wir auf einer unserer zahlreichen Fahrten ins "Grüne". Vor Letterfrack biegt man von der N59 von Clifden kommend in einer Linkskurve nach rechts in eine schmale Straße (L693) ab. Die Straße ist zwar als Wanderweg gekennzeichnet, aber sie ist trotz vieler Schlaglöcher durchaus auf den nächsten 6 Kilometer befahrbar. Aber schön vorsichtig und langsam fahren.

Blick über den Lough Nahillion zum Diamond Hill und Doughruagh

Blick über den Lough Nahillion zum Diamond Hill und Doughruagh

Zur anderen Seite schaut man sogar rüber zum Errisbeg bei Roundstone

Zur anderen Seite schaut man sogar rüber zum Errisbeg bei Roundstone


Man kommt an vielen Schafen und Torfgräben vorbei, bevor die Straße steiler, aber dafür besser wird und bis hoch zum Gipfel führt. Auf diesem steht zwar ein hässlicher Antennenmast, aber wenn man diesen nicht beachtet, hat man einen fantastischen Fernblick. Fast majestätisch liegt der Lough Nahillion unter den westlichen Hängen der Twelve Bens.

Eine grandiose Aussicht vom Gipfel auf den Lough Nahillion und zu den Bergen

Eine grandiose Aussicht vom Gipfel auf den Lough Nahillion und zu den Bergen. Die Gipfel von links:
Diamond Hill (442 m), im Hintergrund Doughruagh (526 m), Knockbrack (442 m), Maumonght (602 m), Bencullagh (632 m), Muckanaght (654 m), Benbaun (729 m), Benbreen (691 m), Bengower (664 m) und Benglenisky (516 m)


Wanderung auf den Diamond Hill (442 m) im Connemara National Park

Tausend verschiedene Grüntöne erblickt man bei der Wanderung

Tausend verschiedene Grüntöne erblickt man bei der Wanderung

Das Wanderziel: Der Diamond Hill

Das Wanderziel: Der Diamond Hill


Ausgangspunkt dieser Wanderung ist das Besucherzentrum im Connemara National Park. Der 442 m hohe Diamond Hill hat seinen Namen durch seinen in der Sonne glänzenden Kegel, der aus Quarzit besteht.

Wanderkarte vom Connemara National Park

Wanderkarte vom Connemara National Park


Der Wanderweg ist sehr gut angelegt und führt größtenteils über Kies oder über Holzstege, damit die Pflanzen geschützt werden. Und der Durchgang durch die Moore wird auf diese Art auch machbar. Sehr viele Schilder weisen einem dem Weg, so dass man sich nicht verlaufen kann. Insgesamt gibt es im Connemara National Park vier Wanderwege, dem 0,5 km langen "Ellis Wood Nature Trail", dem 1,5 km langen "Sruffaunboy Nature Trail", dem 3 km langen "Lower Diamond Hill Walk" und letztendlich den 3,7 km langen "Upper Diamond Hill Walk".

Wobei man aber, um auf den Gipfel zu kommen, zuerst die Hälfte des "Lower Diamond Hill Walk" wandern muss. Letztendlich kommen dann also für diese Wanderung auf den Gipfel ca. 6,7 km zusammen und man benötigt ungefähr 3 Stunden. Aber es lohnt sich! Festes Schuhwerk, einen Snack und vor allem viel zu Trinken sind wichtig bei dieser Tour.

Und wieder ein anderes Grün

Und wieder ein anderes "Grün"

Das grüne Tal vor den Twelve Bens

Das grüne Tal vor den Twelve Bens


Bemerkenswert sind die verschiedenen "Grün-Töne" die man während der Wanderung sieht.
Jetzt weiß man auch woher Irland seinen Namen "grüne Insel" hat!

Über Kieswege führt der Weg langsam nach oben

Über Kieswege führt der Weg langsam nach oben

Der Weg wird nach der Gabelung schon steiler

Der Weg wird nach der Gabelung schon steiler


Zuerst folgen wir dem "Lower Diamond Hill Walk" an einer Weide mit Eseln und Pferden vorbei, bevor die Landschaft wilder und vor allem mooriger wird. Nach etwa einer halben Stunde erreicht man den Abzweig zum "Upper Diamond Hill Walk". Dieser führt zuerst über einen Holzsteg zu einer Weggabelung, und hier sollte man den linken Abzweig nehmen, damit man beim Aufstieg den schwierigeren Teil nimmt.

Blick vom Diamond Hill

Blick vom Diamond Hill
Die Bucht von Letterfrack mit der kleinen Erhebung Maumfin (172 m), Tully Mountain (356 m), die Bucht von Tully Cross bis Glassillaun, Doughruagh (526 m), davor Kylemore Abbey und der Kylemore Lough

Die viktorianischen Walled Garden von Kylemore Abbey

Die viktorianischen Walled Garden von Kylemore Abbey

Kylemore Abbey und Kylemore Lough von oben

Kylemore Abbey und Kylemore Lough von oben


Der Weg wird zum Ende hin steiler und führt im Zickzack durch die raue Quarzit-Landschaft nach oben auf den Grat. Oben angekommen, hat man dann eine grandiose Aussicht! Auf dem Gipfel gibt es viele Steine, auf die man sich setzen und die Landschaft in Ruhe genießen kann. Im Westen liegt die Bucht vor Letterfrack, im Norden die lang gestreckte Bucht von Tully Cross bis Glassillaun, im Nordosten hat man einen herrlichen Blick auf Kylemore Abbey und dem Kylemore Lough und im Osten liegen die Twelve Bens.

Blick vom Diamond Hill auf die Twelve Bens

Blick vom Diamond Hill auf die Twelve Bens. Die Gipfel von links:
Benbaun (477 m), Knockbrack (442 m), Benbrack (582 m), Benfree (638 m), Muckanaght (654 m), Bencullagh (632 m), Maumonght (602 m)


Die Benediktinerinnenabtei "Kylemore Abbey"

Kylemore Abbey

Kylemore Abbey

Kylemore Abbey

Kylemore Abbey


Kylemore Abbey ist die älteste Benediktinerinnenabtei in Irland und liegt malerisch am Fuße eines bewaldeten Berghangs. Alleine der Blick vom Parkplatz über den Lough Poolacappul hinüber zu Kylemore Abbey ist ein beliebtes und tolles Fotomotiv - es findet sich auch auf unzähligen Postkarten. Die Abtei hat etwas von einem Märchenschloss! Die Eingangshalle der Abtei und drei angrenzende Räume sind für die Besucher offen und mit Originalmöbeln, Porzellan und Bildern ausgestattet. Sehenswert ist aber auch das Umfeld der Kylemore Abbey.

Church of Our Old Lady of the Wayside

Church of Our Old Lady of the Wayside


Zu der prachtvollen neugotischen Kapelle "Church of Our Old Lady of the Wayside" führt ein kurzer, gut ausgebauter Wanderweg, von dem man immer wieder schöne Ausblicke auf den See hat. Die Kapelle wurde vier Jahre lang renoviert und 1995 wieder eröffnet. Die Innenansicht der kleinen Kirche ist beeindruckend und ein absolutes Muss.

Maladrolaun Lake

Maladrolaun Lake

Walled Garden

Walled Garden

Ein weiterer Abstecher führt zum viktorianischen "Walled Garden" (ummauerter Garten). Es besteht ein regelmäßiger Bus-Shuttle oder man geht die 1,6 km lange Straße zu Fuß am romatischen Maladrolaun Lake vorbei. Durch den Garten fließt ein kleiner Bach, der den Kräuter- und Gemüsegarten von den Blumenbeeten trennt. Der Garten ist sehr gut gepflegt und um alleine die vielen unterschiedlichen Blumen zu fotografieren, benötigt man Stunden - und vor allem Windstille, die nicht immer gegeben ist. Aber da man in Irland immer einen Regenschirm dabei haben sollte, kann man diesen auch mal als Windschutz einsetzen. Ein weiterer gut gemeinter Tipp: Ein guter Mückenschutz ist bei der Besichtigung der Abtei und der Gärten sehr zu empfehlen. Man sollte diesen Mückenschutz aber unbedingt in einer irischen Apotheke kaufen, die Sprays wirken besser als die Zuhause gekauften.

Romantischer Ort am Maladrolaun Lake

Romantischer Ort am Maladrolaun Lake


Panoramastraße durch das Inagh Valley

Inagh Valley

Inagh Valley mit Blick auf die Twelve Bens (links): Bencorrbeg (577 m), Bencollaghduff (696 m), Benbaun (729 m) Knockpasheemore (412 m).
Im Tal hinten die Spitzen von Garraun (598 m), Mweelrea (814 m) und Ben Lugmore (803 m)

Panoramastraße durch das Inagh Valley

Panoramastraße durch das Inagh Valley


Der erste Eindruck beim Befahren der R344 vom Kylemore Lough nach Lough Inagh ist: "Wir sind in Amerika auf einem Hochplateau umgeben von hohen Bergen". Das Panoramabild spiegelt das vielleicht etwas wieder. In Wirklichkeit liegt das Inagh Valley nur zirka 30 Meter über dem Meeresspiegel, aber die Gipfel der Twelve Bens und der Maumturk Mountains sind dafür über 600 Meter hoch. Es ist ein Genuss, diese atemberaubend schöne Panoramastraße bei schönem Wetter zu befahren; es gibt wenig Verkehr, aber sehr viel zu sehen.

Inagh Valley

Inagh Valley mit Blick auf die Maumturk Mountains. Ganz rechts liegt der Letterbreckbaun (667 m)

Lough Inagh

Lough Inagh vor der Bergkette Mweelrea und Ben Lugmoreund,
rechts liegt die Lough Inagh Lodge.


Und dann erreichen wir den wunderschönen und bei Anglern beliebten Lough Inagh. Der See liegt malerisch schön zwischen den Bergen der Twelve Bens und den Maumturk Mountains.

Lough Inagh vor den Gipfeln der Twelve Bens

Lough Inagh vor den Gipfeln der Twelve Bens: Derryclare (677 m), Bencorr (711 m), Binn an tSaighdiúra (653 m) und Bencorrbeg (577 m)


Eine schöne Seitenstraße Richtung Mám Éan

Idyllische Landschaft mit Sicht auf die Maumturk Mountains

Idyllische Landschaft mit Sicht auf die Maumturk Mountains
Der Gipfel von rechts sind Binn Chaonaigh (633 m), Binn idir an dá Log (702 m), Knocknahillion (607 m) und Letterbreckaun (667 m)

Seerosenteich

Seerosenteich an der Seitenstraße

Seerosen

Seerosen


Am Ende des Inagh Valley kommt man auf die N59. Hier bietet es sich nun an, eine schmale, aber idyllische Straße zu befahren, die am Ende wieder zum Lough Inagh führt. Zuerst biegt man auf der N59 nach links ab und fährt diese ungefähr 3,8 Kilometer, bis links eine schmale Straße Richtung Mám Éan, "Pass der Vögel", abzweigt. Diese fährt man nun für ungefähr 10 Kilometer und kommt wieder am Lough Inagh aus.

Zuerst führt die Straße durch typische Torflandschaft genau auf die Maumturk Mountains zu, und nach kurzer Zeit liegt auf der linken Seite ein sehr schöner Seerosenteich.

Idyllische Landschaft auf der Nebenstraße

Idyllische Landschaft auf der Nebenstraße

Lehanagh Lough und die Twelve Bens

Lehanagh Lough und die Twelve Bens

Schöner Blick auf die Twelve Bens

Schöner Blick auf die Twelve Bens


Die Straße biegt dann nach links ab und nach einem kurzen Stück erreicht man einen kleinen Parkplatz. Von hier geht der 1,7 km lange Wanderweg zu dem Wallfahrtsort Mám Éan ab. Wir fahren aber weiter die Straße Richtung Lough Inagh. Der große Vorteil, wenn man die Straße in der beschriebenen Richtung fährt, ist daß der Fahrer auch etwas sieht. Und da man hier sowieso nicht schnell fahren kann, bleibt auch genügend Zeit sich umzuschauen.

Aber trotzdem lohnt es sich aus dem Auto zu steigen und die Landschaft zu genießen. Die Ruhe wird dann höchstens durch blökende Schafe gestört, aber das passt zu dieser romantischen Landschaft.

Eisenbahnlandschaft am Lough Inagh

Wie eine Eisenbahnlandschaft präsentiert sich die Landschaft als wir wieder den Lough Inagh erreichen


Der idyllische "Loch Na Fooey"

Loch Na Fooey

Idylle am Loch Na Fooey

Loch Na Fooey

Loch Na Fooey

Schafe am Loch Na Fooey

Schafe am Loch Na Fooey


Der "Loch Na Fooey" ist zirka 4 Kilometer lang und 800 Meter breit und liegt umgeben von grünen Bergen im Bezirk Galway. Der See wird von mehreren Flüssen gespeist und an seinem westlichen Ende einen kleinen Sandstrand, der in der Sonne rotgolden leuchtet. Ein Abstecher, um diese ruhige Idylle zu genießen und die Füße in das klare Wasser, das durch die Torfmoore die Farbe schwarzen Tees hat, zu halten, lohnt sich auf jeden Fall. Aber Achtung, das Wasser ist eisig kalt!

Loch Na Fooey

Loch Na Fooey

Loch Na Fooey im Regen

Loch Na Fooey im Regen

Loch Na Fooey im Regen

Loch Na Fooey im Regen


Auch im Regen ist der "Loch Na Fooey" durchaus ein lohnenswertes Fotomotiv.

Loch Na Fooey im Regen

Loch Na Fooey im Regen


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